Berlin! Berlin! Wir fuhren (der Musik wegen) nach Berlin

Woher erhält eine Versicherung eigentlich ihre Informationen, um ihre Produkte weiterzuentwickeln und an Kunden weiterzugeben? Indem sie sich dort aufhält, wo sie auf Experten trifft. Zum Beispiel auf den "Klanggestalten" und dem "Deutschen Orchestertag". Die Mannheimer Versicherung AG ist bereits seit mehreren Jahren Partner beider Veranstaltungen und hat von dort auch in diesem Jahr wieder neues Wissen mitgenommen: Studenten lassen sich doch von neuen Instrumenten überzeugen und auch Orchestermanager leben nur einmal.    

Ein wohl unter Studenten und jungen Musikern weit verbreitete Annahme lautet: "Man kann nur auf richtig alten, klassischen Instrumenten gute Musik spielen". Um diese Vorbehalte zu beseitigen und die Scheu vor neu gebauten Instrumenten zu nehmen, haben die Organisatoren der diesjährigen Klanggestalten mit dem Projekt con-takt zusammen gearbeitet. Auch die Mannheimer Versicherung AG war erneut als Mitveranstalter, Versicherer der Instrumente und somit als Ansprechpartner vor Ort.

Klanggestalten? con-takt? Nie gehört?

Darum geht es: Die Klanggestalten sind eine jährlich stattfindende Instrumentenausstellung, zu der die 25 besten europäischen Instrumentenbauer ihre neuesten Instrumentenmodelle vorstellen. Diese können während der zweitägigen Ausstellung von Musikern angespielt und somit auf ihren Klang und Spielbarkeit getestet werden. In Zusammenarbeit zwischen Instrumentenbauern und Professoren der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" Berlin wurde das Projekt "con-takt" für Studierende ins Leben gerufen, das die Kommunikation zwischen den drei Gruppen intensivieren und Vorbehalte abbauen soll.

Insgesamt 29 Geigen, Bratschen und Celli und 36 Bogen wurden im Rahmen der Klanggestalten an ausgesuchte Studenten des Projektes con-takt verliehen. Zwei Wochen lang testeten die Nachwuchsmusiker daraufhin Instrumente und Bogen und präsentierten diese in zwei Konzerten dem begeisterten Publikum. Nach der ausgiebigen Testphase resümierte die Studentin Muriel Razavi aus der Klasse Tabea Zimmermann: "Mir hat dieses Projekt sehr gefallen -ich habe sogar zwei Bratschen spielen dürfen, die beide wunderbar waren. Wenn ich jetzt zurückblicke muss ich eingestehen, dass ich von meiner eigenen Bratsche die zu den "Alten" gehört, direkt nach dem Projekt und den zwei intensiven Wochen mit den neuen Instrumenten sogar klanglich ein bisschen enttäuscht war.“
Galiya Zharova, eine weitere Studentin lobt die neuen Instrumente hinsichtlich der bequemen Spielbarkeit, des Klanges und des Preises, der im guten Verhältnis zur Qualität stehe.

Der Sinn des Projektes erfüllt sich also voll und ganz. Von der anfänglichen Scheu und den Bedenken, neue Instrumente seien nicht vergleichbar mit "alten", ist nach den Klanggestalten nichts mehr zu spüren.

Die nächsten Klanggestalten finden vom 25. - 27.10. 2014 in Berlin statt.

"Man lebt nur einmal. Gesundheit für alle": Dies gilt für Instrumentenbauer wie wohl für jede andere Zielgruppe. Auf dem diesjährigen 11. Deutschen Orchestertag waren damit aber speziell Orchestermanager angesprochen. Ein Beruf, der von viel Verantwortung zeugt, immerhin ist der Manager verantwortlich für - manchmal über einhundert- Musiker gleichzeitig. Neben viel Koordinations- und multi-tasking-Fähigkeit erfordert dies eine innere Gelassenheit, die im stressigen Alltag oft an ihre Grenzen kommt. Eine große Anzahl an verschiedenen Anforderungen und Kommunikationsaufgaben gilt es zu bündeln und zu bewerkstelligen. Professor Dr. Claudia Spahn, Leiterin des Freiburger Instituts für Musikermedizin (FIM) verbildlichte in ihrem Vortrag "Wollen wir nicht alle gesund sein" den Beruf des Musikmanagers wirklich nachvollziehbar. Sie zeigte, dass der Manager als Ansprechpartner für jedermann innerhalb und außerhalb des Orchesters, stets in der Mitte steht und zwischen Personal- und Reiseplanung, Buchhaltung, Buchung von Konzertsälen, Verwaltungsaufgaben, den Wünschen der Musiker und Intendanten etc. vermitteln muss. Keine leichte Aufgabe. Auf seine Gesundheit zu achten hat deshalb oberste Priorität.

Beim abendlichen Programmpunkt "OrchesterManagementOrchester & OrchesterManagementChor" erfolgte ein Rollentausch. Nun waren die Orchestermanager nicht mehr als Kopf des Orchesters gefragt: Mit frischen Noten in der Hand in einem speziell zu diesem Zweck zusammengewürfelten Orchester (oder, nach Wahl, dem Begleitchor) fanden sich diese als Musiker wieder. Und es passierte Unerwartetes, das zu viel Lachen führte und trotzdem auch qualitativ überzeugte: Das harmonische Zusammenspiel klappte nicht auf Anhieb, nach einer Zeit aber dann doch ziemlich gut.    

Ähnlich dem Deutschen Orchestertag, wird die Mannheimer Versicherung AG im Mai des nächsten Jahres einen "SINFONIMA-Kundentag" veranstalten, bei dem in Expertenvorträgen und -workshops neben dem Thema Musikergesundheit die finanzielle Absicherung von Musikern im Zentrum stehen wird. Zwei Referenten konnten dafür auf dem Deutschen Orchestertag bereits gewonnen werden. Freuen Sie sich auf Anselm Rose, Geschäftsführer der Deutschen Orchestertag GmbH und Intendant der Dresdner Philharmonie, sowie Herrn Robert Kuth vom Bundesverband der Theater und Orchester.


Save the Date: 08. Mai SINFONIMA-Kundentag in München! Weitere Infos in Kürze hier

Zum Thema: Orchestermanagerin Patricia Dörr von den Mannheimer Philharmonikern im SINFONIMA-Interview