Interview mit Sebastian Niklaus: Wie man nicht nur Musik denkt, sondern sie hörbar macht

© Stephan Kaminski, www.kaminski-fotografie.de

Sebastian Niklaus wirkt ganz entspannt und wohl überlegt als wir mit ihm sprechen. In seinen Songs bringt er seine Eindrücke und Empfindungen des Erlebten auf den Punkt. Manchmal auf deutsch und manchmal auf englisch. Der junge Gitarrist, Sänger und Songwriter aus Karlsruhe kann gar nicht anders, er muss ganz einfach texten, arrangieren und öffentlich auftreten. So hat er sich Anfang des Jahres als Musiker selbständig gemacht. Was zur Existenzgründung dazu gehört und wer Sebastian Niklaus eigentlich ist, hat er uns erzählt.

Sie haben den Entschluss gefasst, sich beruflich vollkommen auf die Musik zu konzentrieren und haben im Februar diesen Jahres den Schritt in die Selbständigkeit gewagt. Was bedeutet das genau "sich als Musiker selbständig machen"? Welche Schritte und Aufgaben gehören dazu? Haben Sie Ihr eigenes Studio, in dem Sie Ihre Musik produzieren? Kümmern Sie sich alleine um Ihr Marketing, Ihren Webauftritt, um Booking-Anfragen etc...?

Sebastian Niklaus: Eigentlich gehört all das, was Sie aufgeführt haben, zu meinen Aufgaben. Momentan ist vieles noch in der Findungsphase, z.B. welche Firmenstruktur ich annehmen werde, weil ich erst kürzlich aus meinem Hauptberuf (Anm. d. Redaktion: Elektroingenieur) ausgeschieden bin. Die Musik habe ich über mehrere Jahre als nebenberufliche Tätigkeit aufgebaut. Angefangen hat alles mit der ersten Songidee, nach einigen weiteren Songs ging es dann an erste Live-Auftritte. Ich habe all das sukzessive weiter ausgebaut. Auch die Tontechnik hat mich immer fasziniert, wodurch ich große Teile meiner Albumproduktion im mittlerweile professionell eingerichteten Heimstudio selbst produzieren konnte. Weiterhin kümmere ich mich um Booking, Pressearbeit und um meine selbst erstellte Website. So hat das alles aufeinander aufgebaut und ist gewachsen. 

Wie sieht ein Arbeitstag für Sebastian Niklaus aus? Vielleicht wäre der Einblick in einen Arbeitstag von Ihnen ein gutes Erklärungsbeispiel, um die Selbständigkeit zu erklären?

Niklaus: Einen ganz typischen Arbeitsalltag gibt es als Musiker nicht oder kaum. Ich mache viel Telefonakquise und E-Mailbearbeitung, das verteile ich immer über den Tag, so wie es passt. Aber schon zu den üblichen Arbeitszeiten, was vorher – genau wie Sport – , im festen Job nicht möglich war. Ich besuche viele Konzerte, das ist dann natürlich mehr gegen Abend und ich habe zwei mal die Woche bei unterschiedlichen Dozenten Gesangsunterricht, einmal die Woche Gitarrenunterricht, damit ich mich technisch und musikalisch noch besser weiterentwickeln kann. Und Freitag, Samstag, Sonntag sind meist Konzerte oder Fachtagungen, wie jetzt kürzlich das "Future Music Camp" in der Popakademie. Video- Unplugged-Clips mache ich auch in letzter Zeit. Ansonsten schaue ich, dass das Marketing, die Website und verschiedene Communities laufen. Zum Beispiel pflege ich MySpace, wenn auch eher sporadisch,  Facebook und Twitter natürlich. Über Facebook findet die Interaktion mit den kleinsten Zeitintervallen statt. Bei der Homepage arbeite ich ebenfalls an einer Implementierung weiterer Interaktionsmöglichkeiten, die ist eher informativ, da bin ich gerade dabei, ein Gästebuch zu bauen, vielleicht kommt noch eine Kommentarfunktion dazu, das muss ich mir noch überlegen und dann nachpflegen.

Wenn ich einen Termin habe, ist das recht aufwendig: Ich habe ja mehrere Plattformen und muss diesen Termin dann an fünf, sechs Stellen eintragen. Pressearbeit gehört natürlich auch zu meinen Aufgaben. Ich informiere mich, welche freien, regionalen, lokalen Radio- und TV Sender es am Ort meines Auftritts gibt und gehe die Presse an, rufe an, sende einen Termin... Bei Auftritten ist die Frage: Muss ich den Termin selbst kommunizieren oder kümmert sich der Veranstalter darum? Oft verschicke ich Plakate zu Veranstaltern oder auch mal CD Bestellungen aus meinem Webshop. Es ist immer viel zu tun aber das ist wirklich ein Job, bei dem mir das Renteneintrittsalter egal ist.

"Ich denk Musik" ist der Titel Ihres Albums. Der gleichnamige Song erklärt, dass es Ihr Sinn des Lebens ist, sich vollkommen der Musik zu widmen. Und der Song "Sinn des Lebens" macht deutlich, dass ein "normales" Arbeitsleben für Sie ein Leben ohne Inhalt wäre. Kam es so zu der Entscheidung, sich mit der Musik selbständig zu machen? Waren Sie unglücklich in Ihrem Beruf?

Niklaus: Die Musik war mit dem Vollzeit-Job einfach nicht mehr zu vereinbaren. Im Job galt die Mentalität: Immer neun bis zehn Stunden im Büro arbeiten, nichts anderes. Vielleicht reicht die Zeit manchmal für ein kleines Hobby, wenn es überhaupt mal für Sport gereicht hat. Das war so das subjektive Empfinden meiner Arbeitssituation. Die Konzentration auf die Musik macht mir einfach mehr Spaß. Und jetzt im Moment ist es so, dass ich mich noch weiter etablieren muss, damit das so richtig Fahrt aufnimmt. Da bin ich momentan auch dran. Ich habe jetzt den Vorteil, dass ich nun Zeit dafür habe. Aktuell erwäge ich noch, ob ich ein Elektrotechnik-Standbein zur Grundsicherung behalte. Die Etablierung meiner Musik, das ist mir das wichtigste Anliegen.

Sie hatten ja sicher auch Berater, oder? Wen haben Sie sich an die Seite geholt? Oder wussten Sie, wie alles funktioniert: eine Website erstellen, Rechte sichern/einhalten etc. ?

Niklaus: In vielem bin ich Autodidakt. Technik kann ich mir gut aneignen, das ist einfach so drin, eine Eigenschaft von mir. Dies spiegelt sich auch in meinem technischen Beruf wider, ich bin Elektroingenieur. Also mit Websiteprogrammierung hatte ich zwar nie Berührungspunkte gehabt, aber mich interessiert dieses Thema einfach. Auch die Tontechnik interessiert mich und alles was mich interessiert, das geht gut rein. Und das, was mich nicht interessiert, das prallt ab. Wie an einer Firewall.

Wo hatte ich Berater dabei? Hmm, sowohl Berater als auch Fachspezialisten tatsächlich bei der Albumproduktion. Beim Projekt "Album" hatte ich auch wirklich einen Vorteil von meinen Erfahrungen als  Projektmanager im Job. Ich hatte einen Terminplan, ich hatte mein Budget, und einige "Sublieferanten" bzw. Fachspezialisten. Dabei musste ich Leistung, Angebote und Auftragsvergabe koordinieren um den Fertigungstermin zu sichern. Spezialisten nahm ich zum Beispiel für den Mix der gesamten Stücke, das Mastering, also den Feinschliff für die gemischten Stücke, und bei der Grafik in Anspruch. Während der Produktion hatte ich auch einige Studiomusiker engagiert. Zusammenfassend war meine Vorgehensweise so, dass durch das Hinzuziehen dieser Experten das Gesamtergebnis deutlich verbessert wurde. Aber die Kompositionen, das Arrangement, die Texte, das ist alles mein Ding.

Außerdem war ich bei einer Rechtsberatung und arbeite mit dieser Anwaltskanzlei in Sachen Musikrecht oder auch hinsichtlich der Übertragung von Leistungsschutzrechten weiterhin zusammen. Ebenso bei AGBs für meinen Webshop.

Wie viel Grundkapital braucht man, wenn man auf externe Unterstützung angewiesen ist, um sich im Bereich Musik eine eigene Existenz aufzubauen. Es ist ja nicht generell üblich, dass man sofort Freunde aus dem Musikszene hat, die einem musiktechnisch weiterhelfen können?

Niklaus: Klar, wenn man gute Musiker kennt, mit dem man eine freundschaftliche Beziehung pflegt, ist diese Hilfe bezahlbarer, als wenn man einen Künstler als Dienstleister engagieren muss. Für die Albumproduktion sollte man so etwa einen fünfstelligen Betrag einplanen. Dazu kommen dann noch u.U. Kosten für Studiomiete oder eigenes Studioequipment. Eine reguläre Produktion nur mit externen Dienstleistern ist teurer. Das kann man aber glaube ich ganz beliebig erweitern: Wenn ich mir den super Mix-Ingenieur hole, in ein Studio mit einem Wahnsinns-Klang gehe und dazu den super Mastering-Meister, dann wird das Gesamtergebnis sicher besser. Ich bin sehr dankbar, dass ich auf Hilfe und das Know-How von Freunden und Bekannten zurückgreifen konnte. Heute würde ich manches vielleicht anders machen und würde manches mit der heutigen Erfahrung auch besser hinbekommen.

Das führt uns schon zu meiner nächsten Frage: Inwiefern haben Sie sich in den letzten Jahren weiterentwickelt? Wo haben Sie am meisten dazu gelernt?

Niklaus: Wo ich besonders viel gelernt habe, auch während der Albumproduktion, war bei den Vocals. Also sowohl bei der Gesangs-Aufnahme im Studio als auch bei meinen Live-Auftritten. Das ist eine Sache, wo ich mit entsprechendem Abstand sagen kann, ich habe immer wieder dazugelernt, bin im Vergleich jetzt viel besser und entwickle mich auch noch weiter. Auch was das Songwriting angeht. Ich habe mittlerweile wieder neue Songs und das Feedback aus dem direktem Bekanntenkreis lautet, dass meine Texte nochmal deutlich stärker sind. Es ist aber immer noch Entwicklungspotenzial da und das macht die ganze Sache so spannend.

Haben Sie eine Gesangsausbildung?

Niklaus: Jetzt ja. Also historisch ist es so gewachsen: Gitarre spiele ich schon seit der sechsten Klasse. Ich hab lange klassischen Gitarrenunterricht gehabt, das hat aber nicht gefruchtet. Mit fünfzehn wechselte ich dann zu einem neuen Lehrer, den habe ich bis heute noch. Ich lernte dort Popsongs zu spielen und eigenständig herauszuhören bzw. mir neue Songs anzueignen.

Vor sechs Jahren habe ich mein Elektrotechnik Studium abgeschlossen, etwa ein Jahr später, also vor rund fünf Jahren habe ich mit dem Gesangsunterricht begonnen. Zu diesem Zeitpunkt spielte ich bereits oft im privaten Rahmen, z.B. auf Geburtstagen, Coversongs. Im Januar 2009 kaufte ich mir spontan ein Interface für den Rechner, anfangs mehr aus technischer Neugierde, mit dem ich meine erste Songidee umgesetzte. Mit fünf eigenen Songs spielte ich meinen ersten Live-Auftritt, von denen ich mir bald weitere organisierten. Nun begann ich mit dem Unterricht bei zwei unterschiedlichen Gesangslehrern.

Zwei Gesangslehrer bringen Ihnen wahrscheinlich auf unterschiedliche Weise unterschiedliche Techniken bei, um die Bandbreite größtmöglich zu erweitern? Was lernen Sie bei dem einen, was bei dem anderen?

Niklaus: Meine Lehrerin ist eher klassisch ausgebildet: Oper, Musical aber auch brasilianischer, traditioneller Gesang. Sie ist wahnsinnig fit und übt mit mir die Technik, dazu gehören z.B. Artikulation und Stütze... ich hatte mal an der Stuttgarter Hochschule Kontakt zu einer Gesangsdozentin, die mir bestätigte, dass meine Technik sehr gut ausgebildet sei. Das habe ich ihr zu verdanken. Mein zweiter Gesangslehrer ist aus der Rock- und Popecke, ein sehr guter Sänger und dazu englischer Muttersprachler. Die Kombination aus beiden bringt mir sehr viel.

Stößt man bei Anfragen beim Radio oder Fernsehen generell auf offene Ohren und offene Türen? Sie hatten gesagt, dass Sie einfach mal beim einem lokalen TV-Privatsender angefragt hatten, ob Sie dort auftreten können? War die Antwort tatsächlich sofort "Ja ok, wir bringen Sie ins Fernsehen"?

Niklaus: Sagen wir mal so: Ich komme ja mit einem gewissen Päckchen an Referenzen an. Das war am Anfang natürlich bei Null, aber dann hatte ich Glück und wurde bei einem öffentlich-rechtlichen Fernsehsender für einen Live-Auftritt engagiert. Das ist auf jeden Fall eine gute Referenz und dann die ganzen Konzerte, meist fängt man klein an, in kleinen Locations, meist auch gar nicht lukrativ und man muss die Auftritte quer finanzieren, aber es wächst mit der Zeit. Man sammelt Referenzen und wenn man ein paar hat, dann ist es leichter, die nächsten Konzerte zu bekommen. Ich mache viel über Empfehlungsmarketing.

Man benötigt auf alle Fälle Engagement. Und ein seriöses Auftreten, dazu gehören eine Corporate Identity und ein Corporate Design. Ich habe immer versucht, das zu beachten und glaube es funktioniert ganz gut.

Welche Tipps können Sie anderen Musikern auf den Weg geben? Was sollte man vermeiden, was unbedingt tun? Welche Eigenschaften braucht ein Künstler, um sich selbständig zu machen?

Niklaus: Ein gesundes Interesse an den wirtschaftlichen Prozessen drum herum, also dem Musikbusiness-Part. Offenes Zugehen auf andere Menschen. Eine gewisse Selbstachtung zu wahren, wenn man sich verkauft, den Eigenwert nicht zu niedrig anzusetzen. Wenn man nur Billig-Gigs spielt, wird das nichts. Es muss eine gewisse Qualität vorhanden sein, eine gesunde Selbsteinschätzung aber auch die absolute Überzeugung vom eigenen Produkt. Ein bisschen planen sollte man das Ganze schon, auf jeden Fall finanziell.

Welche Punkte müssen Musik-Existenzgründer auf jeden Fall beachten?

Niklaus: Sobald man öffentlich spielt, muss man die Vertragslage mit dem Veranstalter genau anschauen, dass z.B. die GEMA-Gebühren vom Veranstalter übernommen werden, beachtet werden müssen auch die eigenen Rechte an Bild und Ton. Ich empfehle auf jeden Fall eine rechtliche und steuerliche Erstberatung. Wenn man als Künstler auftritt, muss man wissen: Wie und wo muss ich meine Tätigkeit steuerlich anmelden. Bisher war es bei mir eine freie, selbständige, nebenberufliche Tätigkeit. Weitere Überlegungen sind: Wie ist die Rechnungsstellung, wie sieht eine Rechnung aus, welche Komponenten muss sie enthalten. Man sollte nach dem üblichen Preisgefüge schauen. Kalkuliert werden muss auch ob z.B. eine Verstärkeranlage vor Ort vorhanden ist. Dies alles betrifft jetzt natürlich Live-Auftritte.

Generell ist eine Website meines Erachtens sehr wichtig, als unabhängige Info-Plattform falls andere soziale Netzwerke dem Beispiel von MySpace folgen sollten. Die Webseite sollte ein einheitliches, professionelles Gesamtbild abgeben, übersichtlich, strukturiert, und nutzerfreundlich sein, Termine und Referenzen aufführen und Videoclips – sind deutlich besser als reine Sounddateien ­– beinhalten. Bei der Website muss man die Impressumspflicht – wieder ein Thema für die Rechtsberatung – beachten und wenn ein Webshop Bestandteil der Seite ist, sollte der eine Verschlüsselung haben, für die man ein Zertifikat besorgen muss. Also, zu den Dingen die beachtet werden müssen, gehört ziemlich viel... 

Ein wichtiger Tipp: Wenn Probleme auftauchen oder etwas nicht auf Anhieb funktioniert, dann nicht den Kopf in den Sand stecken. Mein Motto lautet: Alles ist für etwas gut! Hätte ich nicht Elektrotechnik studiert, hätte ich den Song "Elektroingenieur" nicht geschrieben und nun damit Erfolg (lächelt).

Man kann Sebastian Niklaus auch für Trauungen buchen, richtig?

Niklaus: Ja, ich werde dazu immer öfter engagiert. Entweder sucht sich dann das Brautpaar etwas aus meinem Repertoire aus, was gefällt. Dann ist es für mich einfach. Wenn nichts Passendes dabei ist bereite ich auch gerne Wunschstücke mit Akustikgitarre und Gesang auf, so weit das durchführbar ist. Bis jetzt war da die Zufriedenheit sehr hoch. So etwas macht mir auch unglaublich viel Spaß.

Bei einer Trauung spiele ich normalerweise zwei bis drei Songs, insgesamt ist mein Repertoire so groß, dass ich abendfüllend zwei mal 45 Minuten spielen kann. Ich würde auch Trauungen gerne öfter spielen, dafür muss es noch etwas mehr die Runde machen, dass man mich dafür buchen kann (lächelt). 

Sie schreiben und singen ja auf deutsch und englisch...hat das einen bestimmten Grund?

Ich könnte mir vorstellen, dass Sie manchmal besser auf englisch als auf deutsch ausdrücken können, was Ihnen auf dem Herzen liegt oder Sie beschäftigt und deshalb den englischen Text wählen? Oder möchten Sie vielleicht unterschiedliche Zielgruppen erreichen? Oder entwickelt sich die Sprache des Songs ganz automatisch?

Niklaus: Ja, Tor 3! Es kommt ganz automatisch. Ich habe die Songs immer so umgesetzt, wie die erste Songidee kam. Ein Schlagwort, ein Teil von der Strophe, ein Fragment vom Refrain, oder auch mal so ein Song am Stück, das ist auch schon passiert. Die Idee kommt mir einfach in der gewissen Sprache. "Ich denk Musik" kam mir auf deutsch, "Communication" auf englisch. Bisher hatte ich noch keinen Ansporn, das umzumodeln. Ich persönlich bin mittlerweile der Meinung, dass ich auf deutsch ausdrucksstärker bin.

Welche Künstler hören und covern Sie gerne?

Niklaus: Breit gefächert. Ich habe da keine Scheuklappen. Gecovert habe ich meist, was aktuell war. Teilweise habe ich die Songs noch immer im Repertoire. Ronan Keating "When you say nothing at all", "Hey there, Delilah", "Wonderwall" von Oasis, aber das kann ja jeder (lacht). 

Gerne höre ich Udo Lindenberg, Foo Fighters, Johannes Oerding, Gregor Meyle...

Und welche Musikinstrumente spielen Sie eigentlich, außer Gitarre?

Niklaus: Ukulele und Mundharmonika. Meine Arrangements mache ich jedoch für alle Instrumente (also auch Schlagzeug, Streicher, Bass etc.)

Was ist Ihr nächstes Ziel und welche Schritte werden Sie zukünftig gehen, um diesem Ziel näher zu kommen?

Niklaus: Ich möchte meine Marke, also mich, weiter etablieren. Langfristig möchte ich mich komplett auf das künstlerische konzentrieren, was momentan noch nicht zu 100% geht. Natürlich  möchte ich meinen Bekanntheitsgrad weiter steigern, so viele Menschen wie möglich auf mich aufmerksam machen und neue Kontakte knüpfen. Nach und nach kann ich so für bestimmte Aufgaben Profis in Boot holen, also Experten, die von der jeweiligen Musikbusiness-Materie noch mehr Fachwissen haben, beispielsweise vom Booking, von der Tourorganisation etc. 

Ich denke, ich bin auf dem richtigen Weg in die richtige Richtung.

Vielen Dank für das offene, sympathische Gespräch. Wir hoffen, noch viel von Ihnen zu hören. Alles Gute für Sie.

Sebastian Niklaus live:

20. Mai Sportfest Elchesheim, Festhalle

26. Mai Arthur, Chemnitz

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