Meisterinstrumente an Nachwuchs-Cellisten übergeben

Stolze Gewinner 2014: v.l.n.r. Anna Hennig, Dr. Marcus Kremer (Vorstand Mannheimer Versicherungen), Katharina Jäckle, Dr. Lothar Stöckbauer (Vorstandsmitglied SINFONIMA-Stiftung), Martin Jantzen

Die von König Ludwig I. errichtete Allerheiligen-Hofkirche der Schloss-Residenz in München könnte kein geeigneterer Rahmen für eine festliche Veranstaltung wie diese sein:
Die Verleihung von hochwertigen Celli an drei hochbegabte Musikhochschulstudenten, die den traditionell jährlich stattfindenden SINFONIMA-Wettbewerb der SINFONIMA-Stiftung dieses Jahr für sich entschieden haben. 

Im Anschluss an die Instrumentenverleihung am 08. Mai erlebten die geladenen Zuhörer einen "Hörgenuss der Extraklasse", so eine Rückmeldung aus dem Publikum: Die Preisträger des letztjährigen Wettbewerbs  entführten die Gäste in einem Konzert auf "ihren" Meistergeigen - diese stammen hauptsächlich aus dem 18. Jahrhundert - in die Welt der Geigenkunst von der Klassik bis zum 20. Jahrhundert.

Preisverleihung

Dr. Marcus Kremer, Vorstand der Mannheimer Versicherungen läutete mit einer herzlichen Begrüßung den Abend ein und übergab an Dr. Lothar Stöckbauer,  Vorstandsmitglied der SINFONIMA-Stiftung. Dieser formulierte zunächst den Stiftungsgedanken:

Die Förderung von jungen Menschen am Ende ihrer musikalischen Ausbildung, die sich auf ihre Abschlussprüfungen vorbereiten oder für eine Stelle im Orchester vorspielen. "Dafür brauchen sie wirklich gute Instrumente, die sie sich aber in diesem Alter meist noch nicht leisten können. Eine Meistergeige ist schließlich nicht unter 50.000 Euro zu haben,“ so Stöckbauer. Anschließend übergaben Kremer und Stöckbauer folgenden drei Preisträgern je ein hochwertiges Cello für zwei Jahre als Leihgabe:

Preisträger 2014 mit Instrumenten

  • Anna Hennig  (Violoncello Onorato Gragnani, Livorno, 1783, mit Reinhard Ulrich-Bogen)
  • Katharina Jäckle (Violoncello Nicolas Vuillaume, Mirecourt/Paris, ca 1860, mit Alfred Knoll-Bogen)
  • Martin Jantzen (Violoncello Franz Johann Glass ("Siegfried Palm Cello"), Leipzig, 1898)

Interviews mit den Preisträgern in Kürze online!