SINFONIMA®-Stiftung verleiht wertvolle Celli an hochbegabte Nachwuchsmusiker

Musikalischer Genuss in stilvollem Ambiente: Am 22. März 2012 verwandelten sich das Kasino und das Bistro der Mannheimer einen Abend lang in einen Konzert- und Eventsaal der Extraklasse. Mit einem besonderen Lichtkonzept präsentierte sich die Mannheimer „strahlend“ wie nie. Die Organisatoren der diesjährigen Preisverleihung der SINFONIMA-Stiftung hatten mit viel Herzblut und Kreativität ein Ambiente geschaffen, das einem hochkarätigen kulturellen Event einen angemessenen Rahmen bot.

Dr. Marcus Kremer und Dr. Lothar Stöckbauer begrüßten rund 150 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft, renommierte Repräsentanten aus der Kulturszene sowie langjährige SINFONIMA- und ARTIMA-Kunden der Mannheimer. Im 21. Jahr ihres Bestehens verlieh die Stiftung unter dem Vorsitzenden des Kuratoriums Professor Saschko Gawriloff vier wertvolle Celli aus ihrem Besitz an talentierte Nachwuchsmusiker, die damit einen wichtigen Schritt in ihrer weiteren Karriere gehen können.

Bevor Dr. Lothar Stöckbauer als Gründer und Vorstandsmitglied der Stiftung die Instrumente übergab, erläuterte er den Gästen den Stiftungsgedanken: „Wir fördern junge Leute am Ende ihrer Ausbildung, die sich auf das Konzertexamen vorbereiten oder für Orchesterstellen vorspielen und dafür wirklich gute Instrumente brauchen, sie sich aber in diesem Alter noch nicht leisten können. Schließlich ist eine Meistergeige nicht unter 50.000 Euro zu haben.“ Nil Kocamangil, Katharina Jäckle, Samuel Lutzker und Daniel Wachsmuth nahmen die Instrumente, die sie zwei Jahre lang spielen dürfen, stolz entgegen.

Klassische Musik vom Feinsten

Gekrönt wurde der stilvolle Abend von einem musikalischen und kulturellen Hochgenuss der besonderen Art. Boian Videnoff und seine jungen Mannheimer Philharmoniker feiern mit ihrem völlig neuen und bisher einzigartigen Konzept bereits Erfolge auf der ganzen Welt. Die Mannheimer begleitet das Orchester bereits von Anfang an als offizieller Partner.

Weitere Künstler an diesem Abend waren Aleksey Semenenko mit Antonio Vivaldis „Die vier Jahreszeiten“ und Michaela Klamminger, Schauspielerin des Nationaltheaters Mannheim, die dazu die erklärenden Sonette vortrug.

Die Kunst des Geigenbaus

Solch kostbare Instrumente herzustellen, erfordert besonderes handwerkliches Geschick. Mit einem anschaulichen Vortrag und praktischen Demonstrationen begeisterte Susanne Conradi, 2. Vorsitzende des Verbands Deutscher Geigenbauer und Bogenmacher, die Gäste an diesem Abend. Sie konnten hautnah erleben, wie aus vielen Teilen und Materialien ein solches Instrument hergestellt wird und auf welche Techniken es dabei ankommt.