Die SINFONIMA®-Stiftung

Unsere Initiative zur Förderung junger Musiker. Sind Sie dabei?

Als Marktführer für Versicherungsschutz rund um die Musik engagieren wir uns auch kulturell. Wir unterstützen junge Nachwuchsmusiker, die am Beginn ihrer beruflichen Karriere stehen.

1991 haben wir die SINFONIMA-Stiftung ins Leben gerufen, die vielversprechende Musikerinnen oder Musiker mit einem hochwertigen Streichinstrument unterstützt. Statt Einzelprojekte zu finanzieren, haben wir uns dazu entschieden, junge Talente langfristig und sinnvoll zu begleiten. Im Vorstand der Stiftung agieren Dr. Lothar Stöckbauer und Bernd Hammer. Beide sind begeisterte Liebhaber der Musik und stehen mit vollem Engagement hinter der Stiftung und „ihren“ Stipendiaten.

Die SINFONIMA-Stiftung verleiht abwechselnd für einen Zeitraum von zwei Jahren Geigen, Bratschen und Celli. In diesem Jahr werden im Rahmen des Wettbewerbs Meister-Celli ausgeschrieben.

Hierfür schreiben wir jedes Jahr den SINFONIMA-Wettbewerb aus und freuen uns auf Ihre schriftliche Bewerbung. Sollten Sie in die nähere Auswahl kommen, laden wir Sie zu einem Vorspiel nach Mannheim ein. Die Jury entscheidet dabei, welche Bewerber ein Instrument erhalten.

Die diesjährige Bewerbungsphase ist abgelaufen, unsere Preisträger 2017 sind gefunden! Bewerbungsschluss: Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 29. Januar. Sollten nach dem 29. Januar 2016 Bewerbungen eingehen, können diese nach Prüfung im Einzelfall berücksichtigt werden.Als Vorspielstücke sind vorzubereiten:

Beethoven: Sonate A-Dur, op. 69, 1. Satz
Hier finden Sie weitere Informationen über die SINFONIMA-Stiftung.

Oberstdorfer Musiksommer: Stipendiat der SINFONIMA-Stiftung nimmt am Meisterkurs teil

Foto | Bildrechte: Ernst Kaeshammer

Trotz seines jungen Alters hat Oliver Rau bereits viele musikalische Erfahrungen gesammelt und zahlreiche nationale und internationale Preise gewonnen. Nun nimmt er am Meisterkurs Violine des Oberstdorfer Musiksommers teil.  





Pressemitteilung

Ein aktueller Stipendiat der SINFONIMA-Stiftung, Oliver Rau, hat sich für einen "Meisterkurs Violine & Kammermusik" von Professor Sebastian Schmidt, (Hochschule für Musik und Theater, Hamburg) qualifiziert. Dieser wird im Rahmen des Allgäuer Klassikfestivals "Oberstdorfer Musiksommer" angeboten. Dort erhält er von dem renommierten Dozenten wertvolle musikalische und instrumentaltechnische Impulse und somit eine bestmögliche Förderung seiner beruflichen Laufbahn. Ausgesuchte Absolventen des Meisterkurses mit entsprechender Bühnenreife werden im Anschluss das Programm der beiden Abschlusskonzerte gestalten, die fester Bestandteil des Musiksommers sind.

Oliver Rau spielt derzeit auf einem ihm verliehenen Instrument der SINFONIMA-Stiftung; einer Geige, die Nicolas Lupot zugeschrieben wird und um 1815 in Paris hergestellt wurde. In seiner jungen Laufbahn als Musiker hat er bereits mehrere erste Preise und Auszeichnungen auf Bundesebene sowie international erhalten. Als Solist stand er mit Orchestern wie dem Danube Symphony Orchestra auf der Bühne. Auch verzeichnet er bereits einen Auftritt vor dem damaligen Bundespräsidenten Joachim Gauck. Darüber hinaus ist er leidenschaftlicher Pianist.

SINFONIMA, die Versicherung für klassische Instrumente der Mannheimer Versicherung, ist Partner des Oberstdorfer Musiksommers. Die aus der Marke hervorgehende Stiftung plant, auch zukünftig jedes Jahr mindestens einem Stipendiaten die Teilnahme an einem Meisterkurs zu ermöglichen. Die Stipendiatin Marit Neuhof hat sich ebenfalls in diesem Jahr für einen Meisterkurs qualifiziert, wird jedoch erst im nächsten Jahr daran teilnehmen.


Weitere Informationen zu Meisterkursen und den beiden Abschlusskonzerten

  • Die Meisterkurse finden vom 31.07. - 08.08.2017 statt.
  • Renommierte Dozenten vermitteln Studierenden und begabten Schülern wertvolle musikalische und instrumentaltechnische Impulse und Anregungen und erarbeiten das angegebene Repertoire der jeweiligen Kursteilnehmer. Die Meisterkurse finden im Gertrud-von-le-Fort Gymnasium, Rubingerstr. 8 in Oberstdorf statt und sind für Zuhörer öffentlich zugänglich.
  • Die Dozenten der Meisterkurse: Violine (Prof. Sebastian Schmidt), Violoncello (Prof. Wen-Sinn Yang), Viola (Prof. Barbara Westphal), Flöte (Prof. Gaby Pas-Van Riet), Klarinette (Prof. Norbert Kaiser), Klavier (Prof. Konrad Elser) und Gesang (Prof. Thilo Dahlmann)
  • Am Dienstag, den 08.08.2017 finden die Abschlusskonzerte der Meisterkurse, Konzert I 18:00 Uhr, Konzert II 20:00 Uhr im Oberstdorf Haus statt.
  • Im Rahmen des Konzertes II findet zudem die Verleihung des Dr. Konstanze Koepff - Röhrs Förderpreises (1. Preis € 1.000 / 2. Preis € 500) statt.
  • Die Abschlusskonzerte der Meisterkurse sind seit Jahren ein fester Bestandteil des Oberstdorfer Musiksommers und beim Publikum sehr beliebt.
  • Die Dozenten der jeweiligen Kurse schlagen die Studenten vor, die beim Konzert spielen und die entsprechende „Bühnenreife“ haben.
  • 2016 war SINFONIMA-Wettbewerbs-Stipendiat Paul Handschke geförderter Teilnehmer an einem Meisterkurs Cello

 

SINFONIMA hat Oliver Rau einige Fragen zu seiner aktuellen Lupot-Geige der SINFONIMA-Stiftung gestellt, seinen Plänen und Erwartungen. Zum Kurz-Interview.

Neue Preisträger des SINFONIMA-Wettbewerbs 2017

Foto: Mannheimer Versicherung AG

Sieben neue Preisträger sowie drei "Wiederholungstäter": Das ist die Bilanz des SINFONIMA-Wettbewerbs 2017. Wer die Gewinner sind und auf welchen Instrumenten sie die nächsten zwei Jahre spielen, erfahren Sie hier.  


Details zu den Instrumenten und ihren Leihgebern erfahren Sie in der Kategorie Instrumente.

Wir stellen Oliver Rau vor, den diesjährigen Teilnehmer am Meisterkurs "Violine" des Oberstdorfer Musiksommers. 




Die SINFONIMA-Stiftung beglückwünscht ihre (neuen) Preisträger

Neun Preisträger entschieden den SINFONIMA-Wettbewerb 2017 für sich. SINFONIMA freut sich sehr über sechs neue Gesichter aber auch über die "alten Hasen", die die Jury bereits zum wiederholten Mal überzeugten und "ihr" Instrument aus den Vorjahren abermals als Leihgabe für die kommenden zwei Jahre erhielten.

Wir wünschen allen Preisträgern ganz viel Freude mit den Instrumenten aus der SINFONIMA-Stiftung. Wir hoffen, dass dieses Instrument Sie auf dem Weg zu wertvollen Engagements bestmöglich unterstützt! Alles Gute für Ihre berufliche Laufbahn!  

Vormerken: Im Dezember 2017 wird der neue SINFONIMA-Wettbewerb für das Jahr 2018 ausgeschrieben. 



Unsere neuen Preisträger

Sara Etelävuori,

Sie spielt auf einer Vincenzo Panormo Geige, hergestellt in Palermo/Monreal, 1790.



Yuri Katsumata
Sie spielt auf einer Geige Gaetano Gadda di Montava, hergestellt im Jahr 1938.


Jaehyeong Lee

Sie spielt auf einer Geige, die Giuseppe Odoradi zugeschrieben wird, hergestellt in Ascoli, 1780.


Marit Neuhof

Sie spielt auf einer Bapt. Rogerius Bon. Nicolai Amati Geige, hergestellt in Cremona, 1678.


Oliver Rau (qualifizierte sich über die SINFONIMA-Stiftung auch für den Meisterkurs "Violine" des Oberstdorfer Musiksommers)

Er spielt auf einer Geige, die Nicolas Lupot zugeschrieben wird. Herstellung in Paris, ca. 1815.


Philipp Schell

Er spielt auf einer Georg Winterling Geige, die um 1909 in Hamburg hergestellt wurde.


Yu Gyeong Jeong

Sie spielt auf einer Ivano Conti Geige mit einem Paulus-Bogen, die 1989 in Bern/Cremona hergestellt wurde.



Unsere wiederkehrenden Preisträger


Victoria Margasyuk 
Sie spielt auf einer Vincenzo Trusiano Panormo Geige, hergestellt in Palermo/Monreal, 1784.

Simone Meyer
S
ie spielt auf einer Geige, die D. Lazarus Bertoni zugeschrieben wird. Hergestellt in Venedig, 1759.

Andrey Murza
Er 
spielt auf einer Dom Nicola Amati Geige, hergestellt in Bologna, ca. 1720.

Instrumente

Die Instrumente der SINFONIMA-Stiftung


Vier Leihgeber von Instrumenten-Bogen setzen sich seit April 2017 für Musiker ein. Zum Artikel.

Derzeit verfügt die SINFONIMA-Stiftung über zehn Meistergeigen, drei Bratschen und vier Celli. Instrumente, die der Stiftung zum Teil als Dauerleihgaben zur Verfügung gestellt wurden.

Die Instrumente und ihre Meister:
Die Geigen
  • Bapt. Rogerius Bon Nicolai Amati, Cremona, 1678
  • Georg Winterling, Hamburg, 1909
  • Dom Nicola Amati, Bologna, ca. 1720
  • Francois Gaviniés, Paris, 1756
  • Lazarus Bertoni, Vernedig, 1759
  • Vincenzo Trusiano Panormo, Palermo / Monreale, 1784
  • Vincenzo Trusiano Panormo, Palermo / Monreale, 1790
  • Nicolas Lupot, Paris, ca. 1815
  • Laurent Bourlier, Mirecourt, ca. 1820
  • Ivano Conti, Bern/Cremona 1996

Die Bratschen
  • Gentges u. Scheit, Berlin, 1995
  • Gentges u. Scheit, Berlin, 1996
  • Gentges u. Scheit, Berlin, 2009
Die Celli
  • Onorato Gragnani, Livorno, 1783
  • Nicolas Vuillaume, Paris, ca. 1860
  • Franz Johann Glass, Leipzig, 1898
  • Ekkard Seidl, Markneukirchen, 2001 (Guarneri-Modell)
  • Giovanni & Francesco Grancino, Mailand, 1660-1670







Die Jury / Das Kuratorium

Neben dem Vorstand ist das Kuratorium das zweite Organ der Stiftung. Es ist neben weiteren satzungsgemäßen Aufgaben für die Genehmigung der Jahresrechnung zuständig. Vergleichen lässt sich somit die Funktion des Kuratoriums mit der eines Aufsichtsrats. Das Kuratorium besteht aus acht Personen und steht unter der Leitung von Prof. Saschko Gawriloff.

Daneben bildet das Kuratorium die Jury für die Auswahlwettbewerbe. Einerseits geht es darum, angemessene Vorspielstücke mit passendem Schwierigkeitsgrad auswählen, andererseits muss das Können der Bewerber genau eingeschätzt werden. Denn in der anschließenden Verleihung wählt das Kuratorium das Musikinstrument aus, mit dem der Gewinner in seiner Entwicklung einen Schritt nach vorne kommen und dadurch die Weichen für seine musikalische Laufbahn stellen soll. Diese Aufgaben sind sehr komplex. Das Kuratorium der Stiftung besteht deshalb aus hochkarätigen Experten mit unterschiedlichen musikalischen Schwerpunkten.

Professor Saschko Gawriloff (Vorsitzender)

Prof. Saschko Gawriloff wurde bereits im Alter von 18 Jahren erster Konzertmeister der Berliner Philharmoniker. 1961 übernahm er eine Professur in Detmold. Von 1982 bis 1996 lehrte er an der Musikhochschule Köln, an der er heute noch als Professor im Ruhestand unterrichtet. Prof. Saschko Gawriloff ist Gewinner zahlreicher internationaler Wettbewerbe, ausgedehnte Konzertreisen mit den bedeutendsten Dirigenten führten ihn in alle Welt.

Werner Schmitt (stellvertretender Vorsitzender)

Werner Schmitt studierte an der Musikhochschule in Köln in der Cello−Meisterklasse von Professor Siegfried Palm und war anschließend als Cellist bis 1988 Mitglied des Berner Symphonieorchesters und des Festspielorchesters Luzern. Während weiterer 20 Jahre war Werner Schmitt bis zu seiner Pensionierung 2009 als Direktor am Konservatorium Bern tätig. Gemeinsam mit Yehudi Menuhin entwickelte er das künstlerische Bildungsprogramm für Schulen MUS−E, welches heute in 12 europäischen Ländern von der International Yehudi Menuhin Foundation in Brüssel, deren Vizepräsident er ist, betreut wird und die Bedeutung der Künste in der Bildung nachweist.

Professor Wolfgang Meyer

Prof. Wolfgang Meyer erhielt 1979 einen Lehrauftrag an der Musikhochschule in Karlsruhe und ist seit 1989 dort Professor für Klarinette. Als Rektor leitete er die Musikhochschule Karlsruhe von 2001 bis 2007.

Professorin Dr. h.c. Fany Solter

Prof. Fany Solter war von 1972 bis 1976 Dozentin an der Staatlichen Hochschule für Musik Freiburg im Breisgau, 1976 Berufung als Professorin für Klavier und Klavierkammermusik an der Staatlichen Hochschule für Musik Karlsruhe; 1984 bis 2001 war sie hier als Rektorin tätig.

Professor Werner Stiefel

Generalmusikdirektor Professor Werner Stiefel war seit 1981 ein Vierteljahrhundert Chefdirigent der Baden-Badener Philharmonie; außerdem war er künstlerischer Leiter der Internationalen Baden-Badener Meisterkurse "Carl-Flesch-Akademie". 1989 erhielt Werner Stiefel eine Professur für das Lehrfach Dirigieren an der Staatlichen Hochschule für Musik Karlsruhe.

Professor Manfred Trojahn

Prof. Manfred Trojahn studierte Orchestermusik in Braunschweig und Komposition in Hamburg bei Diether de la Motte und wurde 1991 als Professor für Komposition an die Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf berufen. Als Dirigent arbeitete er unter anderem mit dem Ensemble Modern und der Staatskapelle Dresden. Prof. Trojhan ist seit 1993 Mitglied der Freien Akademie der Künste Hamburg.

Bernhard Wallerius

Bernhard Wallerius studierte Schulmusik, Geschichte, Musikwissenschaft und Philosophie. Er war wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Saarbrücken und anschließend Studienrat am Gymnasium, wo er einen Gymnasialzweig mit musikalischem Schwerpunkt einrichtete. Daneben war er freier Mitarbeiter bei verschiedenen Rundfunkanstalten. Von 1990 bis 2014 war Bernhard Wallerius Musikredakteur beim Westdeutschen Rundfunk mit den Schwerpunkten Kammermusik und Nachwuchsförderung.

Professorin Karin Wolf

Nach vorangegangenen Studien der Musikwissenschaft, Philosophie und Germanistik absolvierte Frau Professor Karin Wolf eine solistische Ausbildung in den Fächern Violine und Bratsche. Sie tritt als Solistin auf und ist Gast bei Kammermusikfestivals in Europa, Asien, Afrika und den USA. Seit 1985 ist sie Bratschistin des von ihr mitbegründeten Verdi-Quartetts. Karin Wolf ist Professorin für Bratsche und Kammermusik an der Hochschule für Musik und Theater Rostock sowie an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Mannheim. Seit 2006 ist sie die Vorsitzende der Deutschen Viola-Gesellschaft

Wegbeschreibung

Das Vorspielen findet in der Musikhochschule Mannheim statt.

Vom Hauptbahnhof Mannheim ca. 5-10 Minuten:

Vom Hauptbahnhof gehen geradeaus in Richtung Stadtmitte (bitte links halten). Dann durch die Fußgängerunterführung oder den Fußgängerübergang an der Ampel am Bahnhofsvorplatz / am Ende der verkehrsberuhigten Zone auf der linken Seite. Nachdem man die Unterführung wieder verlassen hat, geht man geradeaus und biegt in die zweite Straße links ein. Nach ca. 80 Metern erreichet man die Musikhochschule auf der rechten Straßenseite. Der Neubau der Hochschule ist im gleichen Gebäude wie das Kino CinemaxX. Den Eingang erreicht man, indem man am Kino vorbeigeht und rechts in den Hof einbiegt. Der Altbau der Hochschule (das ehemalige Siemenshaus) ist das nächste Gebäude, ebenfalls auf der rechten Seite.

Mit dem Auto:

Vom Autobahnkreuz Mannheim auf die A 656 Richtung Mannheim. Am Ende der Autobahn an der Ampel weiter geradeaus, bis man nach ca. 1 km vor sich den Wasserturm sieht. Die Straße macht nun eine leichte Rechtskurve. An der nächsten Kreuzung, direkt am Wasserturm, biegt man links ab und nimmt danach die nächstmögliche Abbiegung nach rechts. Parken kann man im Parkhaus des Kino CinemaxX. Der Neubau der Hochschule ist im gleichen Gebäude wie das Kino CinemaxX. Den Eingang erreichen man, indem man am Kino vorbeigeht und rechts in den Hof einbiegt. Der Altbau der Hochschule (das ehemalige Siemenshaus) ist das nächste Gebäude, ebenfalls auf der rechten Seite.